Sieben Nächte dürfen Gäste in der Notunterkunft des Straßen|fegers übernachten. Danach geht jede und jeder seiner Wege. Erst nach vierzehn Tagen dürfen sie wieder hier Unterschlupf suchen. Manche verschwinden ohne Spur, manche trifft man wieder – ganz verschiedene Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten.

 

Wie sieht der Alltag in der Notunterkunft aus? Wer kommt dort hin? Und warum? Wer möchte dort arbeiten? Wie vergibt man 31 Schlafplätzen gerecht? Wie leben Menschen für eine Nacht zusammen, die so verschieden sind, aber doch eines teilen: Dass sie gerade in einer schweren Krise ihres Lebens stecken?

 

Die digitalen Comics sind das Ergebnis einer intensiven Recherche. Sie basieren auf Interviews und Erfahrungen, die über einen langen Zeitraum vor Ort in der Notunterkunft gesammelt wurden. Sie sind eine multiperspektivische Erzählung über einen vielgesichtigen Ort.

 

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